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Wenn Musik und Tränen fließen

Berthold Schick führt Kleine Schützenmusiker zum letzten Konzert

Dez. 2019


Stadtpfarrkirche

 

Es waren neun Konzerte, über 20.000 Euro an Spendengeldern, über 5.000 Zuhörer. Vor allem jedoch unzählbar viel Weihnachtszauber, ein Lieblingsmoment in der Adventszeit und ein Eintauchen in himmlische Musik. Mit dem diesjährigen Benefiz-Konzert hat Berthold Schick nun die Leitung seiner Kleinen Schützenmusik beendet. In einer quasi randvollen Kirche entwickelten sich die Melodien noch einmal simultan zur Stimmung: fröhlich und melancholisch, heiter und wehmütig. Über einen ergreifenden Abend.

Die Kleine Schützenmusik ist ein ganz eigenes Phänomen unter den Besonderheiten des Biberacher Heimatfests. Reichlich junge Blasmusiker versammeln sich hier, alle zwischen 11 und 24 und damit größtenteils in einem Alter, in dem das Leben schwierig wird. „Oder besser gesagt, in dem die Eltern schwierig werden“, so die Querflötistin und Ansagerin Judith Keppler in ihrer Ansprache. „Und da warst Du, lieber Berthold, unser Anker. Jeder war willkommen wie er war. Danke für so viel Respekt, Unterstützung und Dein stets offenes Ohr. Du hast Mengen von Jugendlichen für die Musik begeistert und sie geprägt.“ 


Und so haben diesen Abschied nach 14 Jahren als Dirigent – neun mehr, als Berthold Schick ursprünglich zugesagt hatte — neben den Musikern vermutlich auch die etwa 900 Zuhörer nicht richtig wahrhaben, auf keinen Fall aber verpassen wollen. 110 Jugendliche und junge Erwachsene spielten Flöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Posaune, Bariton, Tuba und Schlagwerk. Man darf vermuten, dass der Dirigent mit der Auswahl an traditionellen Advents- und Weihnachtsliedern sowie besinnlichen und heiteren Kompositionen seine persönliche Abschiedsrede gegeben hat. „Remember me“ sprach Bände, und auch „Klingelbimmel“ von Ernst Mosch, mit dessen Egerländer Musikanten Schick ein paar Jahre getourt ist.

Der Chorraum der jüngst renovierten Stadtpfarrkirche hatte an diesem Abend seinen Namen verdient. Umso mehr, als für das überraschende Finale 30 ehemalige Schützenmusiker dazukamen. Ihren Dirigenten nahmen sie in die Mitte, und das Publikum mit auf eine „Schlittenfahrt in den Alpen“, samt wiehernder Pferde und klingender Glocken.

 

Hans Beck und Uli Heinkele für die Bauhütte sowie Robert Barthold für die Schützendirektion fanden genau die wenigen, richtigen Worte, die die Klangfülle an diesem Abend überhaupt noch brauchte. „Du hast dieses Konzert initiiert und mit ihm unsere Kirche jedes Jahr aufs Neue mit Menschen und Melodien geflutet“, so die Vereinsvorsitzenden. Und Robert Barthold: „Ganz im Sinne des Simultaneums hast Du die Schützenmusiker mit der Stadtpfarrkirche zusammengebracht und damit unendlich viel Begeisterung und Verbundenheit kreiert.“

 

Pfarrer Uli Heinzelmann las mit Erich Kästners „Felix holt Senf“ eine Geschichte, in der Freud und Leid, Sehnsucht, Wehmut und das Verrinnen von Zeit ihren Platz hatten. Die Zeit mit Berthold Schick als Leiter der Kleinen Schützenmusik ist vorbei, und er übergibt den Stab an Michael Bischof. „Auch 2020 wird es — so viel verspreche ich Ihnen schon heute — ein Konzert der Kleinen Schützenmusik in der Stadtpfarrkirche geben“, so Schützendirektor Barthold. Eine Aussicht, die das Publikum mit viel Beifall aufnahm.



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