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Blick hinter die Kulisse

Bauhütte lädt zur monatlichen Schaustelle in die Stadtpfarrkirche ein

Februar 2018


Schaustelle

Fotografie: © Frank Mosthof 2018


Ab Februar können sich Biberachs Bürger und Besucher einen eigenen Eindruck einer beeindruckenden Großraumbaustelle machen. Seit Herbst 2017 wird in der Stadtpfarrkirche St. Martin mit viel Aufwand eine Fußboden-Temperierung eingebaut. Diese sorgt nicht nur für angenehmere Temperaturen während des Besuches von Gottesdiensten oder Konzerten, sondern ist auch für den Erhalt des alten Mauerwerks und seiner empfindlichen Fresken elementar wichtig.

 

Die Bauhütte Simultaneum e. V., die sich seit sechs Jahren für die Sanierung der Kirche einsetzt, hat nun gemeinsam mit den Architekten der Arbeitsgemeinschaft Locher / Gurland + Seher eine monatliche Schaustelle initiiert. Im Rahmen der Besichtigung, die jeweils am ersten Samstag des Monats um 10 h stattfinden wird, können die interessierten Besucher einen Blick hinter die Trennwand werfen, die den momentanen Gottesdienst-Bereich vom Baustellenbereich trennt. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass alle Biberacher und ihre Gäste gute Kenntnis vom Stand der Umbaumaßnahmen haben“, erklärt der Vorsitzende der Bauhütte Hans Beck. „Und mittlerweile kann man auch wirklich sehen, wie die Renovierung vorangeht – und dass schon einiges geschafft ist“, so ergänzen die Architekten Rolf Gurland und Siegfried Locher.

 

So wird der erste Bauabschnitt voraussichtlich Ende März fertiggestellt sein. In seinem Verlauf wurden die alten Fliesen und Teile der Bodenplatte herausgefräst. Für Heizung und Elektrik wurden Kanäle ausgefräst, in die die Hauptverteilungsleitungen gebettet wurden. Bevor der neue Boden aufgebaut werden konnte, mussten auf dem Rohboden Unterkonstruktionen für die Bänke befestigt werden. Die Koordinaten dieser Anbringungen wurden millimetergenau nach Lage und Höhe eingemessen, da der Standort der Bänke auf das Fliesenraster abgestimmt ist. Von den Fliesen, die aus dem Altmühltal bezogen werden, liegen bereits viele und ergeben eine schöne Fläche in der Mitte der Kirche. Nun fehlen noch die Anschlussstellen an bestehende Stufen und Wände.

 

Schon bisher zeigen die Biberacher ein reges Interesse an den Arbeiten in ihrer Stadtpfarrkirche und nutzen sehr rege die Gelegenheit, den Bauarbeitern durch die Gucklöcher in den Trennwänden zuzuschauen. „Anders als in vielen anderen Gemeinden haben wir uns dazu entschlossen, die Kirche während der Umbauphase geöffnet zu lassen und weiterhin für Gottesdienste und Konzerte zu nutzen“, so erklären die Stadtpfarrer Kaspar Baumgärtner und Ulrich Heinzelmann. „Aus diesem Grund – und mit einigem Aufwand — wird die Renovierung daher erst im hinteren, ab April dann im vorderen Teil vorgenommen. So bleibt immer ein durch eine Trennwand geschützter Teil erhalten, in dem sich beten und besinnen lässt.“

An den Trennwänden findet sich eine Dokumentation mit Fotos von Frank Mosthof, die einen guten Überblick der Bauarbeiten verschafft. Die hier bestehende Möglichkeit, Gedanken oder eine Widmung zu hinterlassen, wird von Jung und Alt kräftig genutzt. „Wir hoffen auf ebenso viel Interesse bei den Schaustellen, von denen die erste am 3. Februar stattfindet“, so Hans Beck. Die Führungen werden abwechselnd von Verantwortlichen der Bauhütte und den Architektenbüros durchgeführt. Treffpunkt ist der Südeingang der Kirche (Richtung Museum). „Natürlich hoffen wir auch auf weitere und zahlreiche Spenden“, fügt Beck noch hinzu. Die Sanierung wird etwa 3 Millionen Euro kosten, von denen die Bauhütte bisher knapp 640.000 Euro eingesammelt hat.

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